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Pressespiegel


Fränkischer Tag vom 22.04.2010:

SPD stärkt Landrat Rücken

Wahl 69 Delegierte des SPD-Kreisverbands stimmten am Dienstag für Oswald Marr als Landrats-Kandidat. Er hatte zuvor auf seine Leistungen verwiesen.

VON UNSEREM REDAKTIONSMITGLIED Alexander Müller

Pressig - Der Landkreis habe im Bereich Schulbildung einen Schwerpunkt gesetzt. So seien Voraussetzungen für die sechsstufige Realschule und das achtstufige Gymnasium geschaffen worden, betonte Oswald Marr. Dazu sei die Siegmund-Loewe-Schule erweitert und die Maximilian-von-Welsch-Schule generalsaniert worden. Das Kaspar-Zeuß-Gymnasium habe einen Mensa-Bereich erhalten und solle in diesem Jahr generalsaniert werden. Am Frankenwald-Gymnasium seien Räume für den Ganztagsunterricht geschaffen worden.

Die Fachklassen im Schulzentrum seien generalsaniert und die Mensa sei umgebaut worden. Dafür wende der Landkreis fast 30 Millionen Euro auf. Darüber hinaus sei es gelungen, eine Einführungsklasse am Kaspar-Zeuß-Gymnasium zu installieren – und gemeinsam mit dem Elternbeirat und den Schulleitungen kämpfe man um eine Außenstelle der Fachoberschule.

Enger Kontakt zur Wirtschaft

„Die Schaffung und der Erhalt von Ausbildungs- und Arbeitsplätzen ist ein Schwerpunkt meiner Arbeit“, unterstrich Marr. Auch deshalb freue er sich, dass die Ausbildungsplätze in der Krankenpflegeschule auf hohem Niveau hätten gehalten werden können und dass es gelungen sei, eine Fachschule für Sozialpflege an der Berufsschule zu installieren.

Der Landrat wies auf seine enge Kontakte zu heimischen Firmen hin und auf die Verhandlungen um den Handel mit Emissionsrechten. Ein wichtiger Wirtschaftszweig sei der Frankenwaldtourismus. „Ich freue mich, dass es durch meinen Vorstoß gelungen ist, den Geopark Schieferland mit den beiden benachbarten Thüringer Naturparken zu gründen“, so Marr.

Er erinnerte an den ÖPNV-Preis, den der Freizeitbus „Frankenwald mobil“ 2002 vom bayerischen Wirtschaftsministerium erhalten habe. Auch im Bereich Umweltschutz habe der Kreis Zeichen gesetzt. Unter anderem verwies er darauf, dass seit 1991 keine Gebühren mehr erhöht worden seien.

Darüber hinaus zählte er die zahlreichen Straßenprojekte auf, die in den vergangenen Jahren verwirklicht worden seien. Als von größter Wichtigkeit bezeichnete er vor allem für die Wirtschaft im oberen Frankenwald den Ausbau der Bundesstraße 85. Im Bereich der Radwege habe der Landkreis Vorbildfunktion. „Besonders freue ich mich, dass meine Initiativen am Rennsteig, an der Staatsstraße Lahm –Tschirn und zur Ködeltalsperre erfolgreich waren.“ Für die Zukunft gelte es, Erreichtes zu erhalten und den Landkreis mit Blick auf Familienfreundlichkeit und Arbeitsplätze weiterzuentwickeln und dabei vehement Unterstützung durch Bund und Land einzufordern. Hierzu bedürfe es aber auch enger Verbindungen und Vernetzungen, die er in fast zwölf Jahren systematisch ausgebaut und gepflegt habe.

„Gesund und fit“

„Ich fühle mich gesund und fit, die kommenden Herausforderungen zu meistern“, unterstrich er. Er bat seine Partei um Zusammenhalt, die helfen werde, am 4.Juli die Wahl zu gewinnen. Er werde sich nicht auf dem Ergebnis der Nominierung auszuruhen, versprach er und fügte hinzu, dass er auch im Wahlkampf seine Arbeit gewissenhaft und mit Herzblut erledigen werde.




Neue Presse vom 22.04.2010:

Noch mehr Unterstützung geht nicht

Von Christian Kreuzer

Landratswahl | Amtsinhaber Oswald Marr wird mit 100 Prozent der Delegiertenstimmen erneut zum Kandidaten der SPD gekürt. Nun will er auch die Bürger überzeugen. Er verweist auf eine gute Bilanz, verspricht aber auch neue Impulse in der Kreispolitik.

Pressig – Dieses Ergebnis ist so gut, dass es schon wieder unheimlich ist. 100 Prozent Zustimmung, da muss Landrat Oswald Marr erstmal kurz schlucken. Er hat seine Genossen überzeugt. Und zwar restlos. Alle 69 Delegierten, die am Dienstagabend im Pressiger Pfarrsaal ihre Stimme abgeben, wollen ihn weiter im Amt sehen (siehe NP vom Mittwoch). Das nennt man absolute Rückendeckung. Marr selbst nimmt die Wahl unter dem tosenden Applaus seiner Parteifreunde selbstverständlich an. Allerdings nicht, ohne auf den langen Weg zu verweisen, der noch vor ihm und seiner SPD liegt. Denn er weiß, dass selbst dieses Traumergebnis noch kein Garant dafür ist, dass er Landrat bleiben darf. Er mahnt seine Partei deshalb, den Wahlkampf nicht als Selbstläufer anzusehen: „Wir müssen hart arbeiten, damit wir am 4. Juli miteinander feiern können“, ruft er seinen Anhängern zu. Dann schüttelt er jede Menge Hände. Die Delegierten gratulieren, Landtagsabgeordnete Christa Steiger überreicht rote Blumen und eine kleine Stoff-Ziege. „Ein Frankenwald- Zicklein“, wie sie betont, das Glück bringen soll. Die Minuten nach der Verkündung des Wahlergebnisses sind die einzigen, in denen der Abend eine emotionale Note erhält. Auch wenn irgendwie niemand so richtig von den 100 Prozent überrascht ist, freuen tun sich die Genossen dann eben doch darüber.

Bilanz und Ausblick

Oswald Marr hat zuvor kurz und knapp skizziert, was sich in den vergangenen zwölf Jahren getan hat und warum er auch weiterhin Landrat bleiben will. Lediglich 16 Minuten braucht er dafür, wie Richard Rauh wenig später den Delegierten vorrechnet. Vor allem im Bildungsbereich hat sich laut Marr enorm viel getan. „Es wurden die Voraussetzungen für die sechsstufige Realschule und das achtstufige Gymnasium geschaffen. Dazu wurde die Siegmund-Loewe-Schule erweitert und die Maximilian-von- Welsch-Schule generalsaniert“, so der Landrat. Bei den Gymnasien sei man auf dem gleichen Weg, ebenso könne man auf die Berufs- und die Volkshochschule stolz sein. Weiterhin werde ein enger Kontakt zur Wirtschaft gepflegt und so alles getan, um Arbeitsplätze vor Ort zu erhalten. Im Tourismus habe sich ebenso viel getan. Hier erinnert Marr unter anderem an seinen Vorstoß, „den Geopark Schieferland mit den beiden benachbarten Thüringer Naturparken zu gründen“. Neben dem Umweltschutz, dem Sozialen und der Kultur habe weiterhin auch der Straßenbau hohe Priorität genossen. Doch es gelte, weiter für den Landkreis zu arbeiten. Diverse Kreisstraßen müssten erneuert werden, auch bei den Bundesstraßen müsse der Ausbau weitergehen: „Hier sind Freistaat und Bund in der Pflicht.“ Auch die generelle Entwicklung des ländlichen Raumes benötige weitere Impulse. „Die derzeitige Finanzausstattung und Förderpraxis kann die Aufgaben der Zukunft nicht leisten“, ist Marr sicher. Er will daher in den nächsten sechs Jahren weiter „dicke Bretter bohren“. Dass er sich dafür auch nach zwei Amtsperioden noch stark genug hält, steht außer Frage: „Ich fühle mich gesund und fit, die kommenden Herausforderungen zu meistern.“

Mann des ehrlichen Wortes

Das sehen an diesem Abend auch die übrigen Redner so. Landtagsabgeordnete Christa Steiger lobt die guten Kontakte Marrs nach München und Berlin. Die würdigt auch der frühere Bundestagsabgeordnete Carl- Christian Dressel. „Mich haben sie in Berlin immer gefragt, wann denn der Mister Frankenwald mal wieder kommt“, lacht er. Marr habe eben die Gabe, Menschen schnell für sich zu begeistern. Daneben sei es „überragend, was Oswald Marr auf den Weg gebracht hat“. Der Weißenbrunner Bürgermeister Egon Herrmann schätzt seine „ausgleichende Art“, Kreistags- Fraktionschef Richard Rauh betont, Marr sei stets auf dem Teppich geblieben und wisse, wo er hingehöre. Außerdem zeichne ihn aus, dass er ein Mann des ehrlichen Wortes sei. Auch Volker Wiegand von der Arbeitsgemeinschaft 60plus, der 3. Bürgermeister von Pressig, Wolfgang Förtsch, und der Ludwigsstadter Bürgermeister Timo Ehrhardt sind voll des Lobes. Kreisrat Jens Trebes fasst die Meinung im Saal in einem Satz zusammen: „Oswald Marr muss bleiben!“